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Dunlop – Reifen mit schottischem Ursprung

Die Geschichte der Marke Dunlop beginnt mit dem schottischen Tierarzt John Boyd Dunlop. Er gilt als Erfinder von luftgefüllten Reifen. Seine ersten Reifen-Konstruktionen waren jedoch für Fahrräder bestimmt. Die erste Dunlop-Fabrik wurde im Jahre 1889 in Irland errichtet. Wenig später, im Jahre 1893 war bereits die erste Auslandsniederlassung im hessischen Hanau eröffnet worden. Dabei war auch der deutsche Konstrukteur, Maschinenbauer und Fabrikant Heinrich Kleyer beteiligt. Er gilt als deutscher Pionier im Fahrrad-Reifengeschäft.

 

Dunlop Erfolge

Wesentliche Erfolge des jungen Unternehmens waren die Entwicklungen von Reifen mit Metallnieten wie auch die Optimierung der Lebenszeit von Reifen durch Verarbeitung von Kordgewebe. Auch die Einführung von Lamellenprofilen und wasserableitenden Reifen brachten das Unternehmen an die Spitze. Mit der Ursachenforschung bezüglich der auffälligen Erscheinung des Aquaplanings, trug Dunlop einen erheblichen Teil zu Entwicklungen in der Reifenindustrie bei. Der Reifen-Hersteller glänzte mit einer Reihe an Innovationen. Der internationale Erfolg blieb daher nicht aus und Dunlop konnte mit seinen Reifen im Jahre 1981 einen Umsatz von 1,68 Milliarden US-Dollar generieren. Im Jahre 1983 wurde Dunlop an den japanischen Konzern Sumitomo Rubber Industries verkauft. Unter dessen Schirmherrschaft befindet sich auch der Reifen-Hersteller Goodyear. Auch unter der Führung des japanischen Unternehmens wurden die Weiterentwicklungsprozesse weiter vorangetrieben. Zu diesen jüngeren Innovationen gehören Gürtelreifen in Ultra-Leichtbauweise und die Entstehung des Instant-Mobility-Systems inklusive Reifendruck-Warnsystem.

 

Informatives zu Dunlop

Neben der Reifen-Produktion ist Dunlop auch im Motorsport beispielsweise bei der DTM (2000-2010) mit dabei. Dunlop konnte beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans 34 Siege einfahren, welches, nach Aussage des Unternehmens, noch keinem anderen Hersteller gelang. Dunlop verfügt alleine in Deutschland über mehrere Produktionsstandorte. Auch in anderen Ländern der Welt werden Reifen für den Hersteller produziert. Die Tagesproduktion der Standorte umfasst etwa 30.000 Reifen, dabei liegt der jährliche Umsatz etwa bei 1,4 Milliarden Euro. Die Mitarbeiteranzahl beläuft sich aktuell auf rund 4600 Personen.